Patenschaften für Flüchtlinge

Das Projekt "Patenschaften für Flüchtlinge" bringt ehrenamtliche Paten und Menschen mit Fluchterfahrung im Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Dortmund zusammen. Als Projektpartner konnten wir das Projekt Ankommen e. V. gewinnen, um in gegebener kurzer Zeit möglichst effektiv Paten und geflüchtete Familien zusammen bringen zu können. 

In Kooperation mit dem Projekt Ankommen e. V. finden im Mütterzentrum vereinbarte Sprechstunden und Vernetzungstreffen für Menschen statt, die geflüchteten Menschen nach ihrer Ankunft in Dortmund zur Seite stehen möchten: 

Coffee with friends
Monatlich treffen sich Ehrenamtler, geflüchtete Menschen und Nahid Farshi bzw. Bettina Bielefeld zu "Coffee with friends" im Offenen Treff / Café (jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr, aktuelle Termine unter "Termine/Veranstaltungshinweise").

Sprechstunden (nach Vereinbarung)
Um die Paten, die oftmals selbst beruflich eingebunden sind, auch an den Wochenenden oder in den Abendstundengut beraten zu können, vereinbaren wir Sprechstunden individuell nach ihren Wünschen: Unter der Telefonnummer 0231 - 477 07 803 sind Nahid Farshi und Bettina Bielefeld für Terminabsprachen erreichbar. Sie erreichen die beiden zudem unter der E-Mail-Adresse: ankommen@muetterzentrum-dortmund.de .
 

Das Projekt "Patenschaften für Flüchtlinge" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Menschen stärken Menschen" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Informationen zur Übernahme einer Patenschaft - Was kommt auf mich zu?

Die Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern kennen, die in der Heimat und auf der Flucht oft Erschütterndes erlebt haben und hoffen, hier erstmal zur Ruhe zu kommen. Das erweitert den eigenen Horizont, bringt  Freude und Bereicherung - aber auch Fremdes, Unverständliches und manchmal Belastendes. Erfolgserlebnisse sind direkt sichtbar und die Paten können sicher sein wirklich direkt helfen zu können. Aber auch Ärger mit den Behörden und  im Umgang mit den Geflüchteten können möglich sein.Bei allen Fragen stehen hauptamtliche Helfer sowie Ehrenamtliche (bereits erfahrene Paten) zur Seite, die bei der Bewältigung von Problemen Hilfestellung leisten können.

Zeitaufwand

Der Zeitaufwand lässt sich nicht genau voraussagen und hängt immer vom individuellen Bedarf der Geflüchteten und dem Zeitfenster der Patinnen ab. Nach der ersten Phase einer engeren Betreuung treffen sich Patinnen und Geflüchtete anschließend manchmal nur noch nach Bedarf. Ein wöchentliches Treffen von einigen Stunden ist aber ein typischer Rhythmus.

Verpflichtung/Verantwortung

Mit der Übernahme einer Patenschaft übernimmt der Pate eine gewisse Verantwortung für den Geflüchteten, der sich auf die Hilfe des Paten verlässt. Daher spielt Zuverlässigkeit eine große Rolle.

Als Paten wollen wir Geflüchteten helfen und nicht unmündige Menschen betreuen. Entscheidungen trifft der Geflüchtete in eigener Verantwortung. Oft werden  Zusammenhänge nicht richtig verstanden, sei es sprachlichen Gründen oder weil den Geflüchteten bestimmte behördliche und alltägliche Abläufe in Deutschland noch nicht vertraut sind.

 


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